Sunday, August 17, 2008

Herr Wachtmeister, Herr Polizeipräsident



kwt - Kein weiterer Text.
Ich weiß gar nicht, was ich aus dem Video zuerst zitieren soll... Wirklich großes Kino! Henryk M. Broder rulezzz, sometimes!

Ansonsten läuft alles wie gehabt. Mein PC ist kaputt. Und ich suche noch jemanden, die/der mit mir einen neuen Rechner zusammenschraubt. Das macht wirklich jede Menge Spaß! Aber das erwähnte ich bereits. Momentan sitze ich an einer Maschine mit Win98 und verzweifele nahezu daran, einen vernünftigen Virenscanner für dieses Betriebssystem zu bekommen. Aaaargh!

Außerdem läuft die WG gerade nur so mittelprächtig. Ein Elend, auch das. Zumal ein völlig Unverständliches.

Friday, August 15, 2008

Pimp My PC

Unter dem Motto pimp my pc findet am Wochende ein Seminar zu Aaargumentionshilfen gegen Rechtsextremismus statt. Die Veranstaltung ist Teil der Kampagne Keine Stimme den Nazis. Die Teilnahme ist kostenlos.

Sowas könnte doch passieren? Die Welt ist doch so, oder kommt sie mir nur oft so merkwürdig vor?

Mein PC will nicht mehr. Kaputt. Mausetot. Irgendein Problem mit der Hardware. Befürchte, das Mainboard ist kaputt. Ein Elend! Naja, die einen kaufen sich von dem Geld vom Force Attack Fahrradteile, die anderen Teile für den Computer. Hat jemand Lust, mit mir einen PC zusammen zu schrauben? Eigentlich ist das eine spannende Angelegenheit. Aber auch recht lästig, wenn man sich den Zeitpunkt nicht aussuchen kann. Ich bin leicht genervt von dieser Situation. Ich brauche meinen Rechner. Jetzt ist der schon seit drei Wochen kaputt. Und eigentlich hätte ich auch andere Sachen zu tun, als mich mit diesem Computer-Problem herum zu schlagen.

Egal.

Besten Dank an J. für dieses wunderschöne Bild! Vielleicht Waidmanns-
dank? Ich sollte auch mal wieder raus auf Land. Wunderschönes Wetter für eine Fahrradfahrt. Oder zum Heckeschneiden.

Tuesday, August 5, 2008

Force Attack
oder
Drei Winkekatzen im Einsatz

Mal wieder erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht; zwei Wochen sind seit dem letzten Post vergangen. Jaja, ich weiß, das Empfinden von Zeit ist relativ. Gelangweilt habe ich mich in den letzten Tagen jedenfalls nicht.

Zum Beisiel war ich wieder beim Force Attack. Natürlich war ich nicht zum Vergnügen dort, sondern um Geld zu verdienen. Oder anders gesagt: ich habe es bezahlt bekommen, dort zu sein. Vernunftbegabte Menschen fahren da nämlich sonst nicht hin. Höchsten zu ethnologischen Studien.
Aber wie es dort ist, habe ich ja schonmal hier geschildert.

Wie gut, daß das Force an der Ostsee stattfindet. So konnten wir in der arbeitsfreien Zeit baden gehen. Ich habe die Gelegenheit genutzt und meine Schwimmaufträge, die ja eigentlich nur für den Heiligen See gelten, auch dort ausgeführt. Viel Brustschwimmen! Und die unsittliche Anfrage konnte ich auch erfüllen. Die Ostsee ist ja groß :) Ich hoffe, meine Eigenmächtigkeit wird mir verziehen (oder verziehen werden?).


Für das nächste Jahr nehme ich mir vor, den Sieger/die Siegerin im Wettbeweb Ministry of Silly Falls zu kühren. KandidatInnen gibt es ja genug.


Wo Saufen eine Ehre ist, kann Kotzen keine Schande sein.

Monday, July 21, 2008

DJ Stauffe


http://titanic-magazin.de/

Künstler & Kreative

Als ich letztens in Leipzig war, fiel mir die Postkarte links in die Hände. Eine Ankündigung einer Austellung der Werke von Peter Ruta - Künstler, Zeitzeuge, Kosmopolit. Na super, dachte ich, ein Künstler der Neuen Leipziger Schule, wie Neo Rauch oder Tim Eitel, deren "Werke gegenständlich sind, aber keine Botschaft vermitteln" (wikipedia). Dachte kurzzeitig darüber nach, ob ich mich in diesem Blog auch als Künstler, Zeitzeuge & Kosmopolit bezeichnen möchte. Viel beliebiger geht es ja nicht mehr. Was bitte soll das sein, oder besser, wer ist das nicht, irgendwie?

Wenn man sich anschaut, wie die sogenannten Zeitzeugen im Moment in Deutschland politisch hofiert werden, wie sie Podien offeriert bekommen, die ausgewiesenen Historikern oder auch Opfern des NS nicht zugestanden werden, wie TäterInnen und Kindern politische und geschichtswissenschaftliche Deutungsmacht der historischen Ereignisse und Prozesse zugesprochen wird, möchte ich mich eigentlich auch nicht Zeitzeuge nennen. Das Wesen eines Zeitzeugen ist doch ein ausgesprochen passives. Er nimmt nicht aktiv an den gesellschaftlichen Veränderungen teil - so denkt er - er steht beiseite. Er repräsentiert die Mehrheitsmeinung. Natürlich reproduziert er die herrschende Meinung durch sein angeblich passives, aber quasi zustimmendes Verhalten. Aber in seiner Selbstwahrnehmung ist er neutraler Beobachter (oder Kind, das natürlich nicht durch die spätere politische Sozialsation beeinflußt wurde).

Die Kombination, Künstler/Zeizzeuge/Kosmopolit, erscheint mir so banal und bar jeder Aussage. Ich war mir aber nicht sicher, ob es wirklich als Ironie wahrgenommen worden wäre, hätte ich meinen Blog damit überschrieben. Oder hätten sich nicht einige LeserInnen an die Stirn geschlagen:" Oh, was'n Vollpfosten!"?

Peter Rute ist kein Künstler der Neuen Leipziger Schule. Sein Vater war Pelzhändler und Schriftsteller, Mitbegründer des literarischen Kabaretts "Retorte" in dem u.a. Erich Weinert auftrat. Seine Mutter, Else Stein, war jüdischer Abstammung. (Ob sie sich selber als Jüdin gesehen hat, weiß ich nicht.) 1923 emigrierten sie nach Italien, 1943 flohen sie in die Schweiz. Peter Ruta wanderte 1936, 18 jährig, in die USA aus. (s. hier)

Ein schönes Video zum Thema Kreativpotential:



http://www.dshed.net/harvest/

Wednesday, July 16, 2008

Tschaika

Vor genau einem Monat jährte sich der Tag, an dem nicht nur A. das Licht der Welt erblickte, sondern auch Valentina Wladimirowna Tereschkowa die Erde aus dem All. Natürlich sind beide Ereignisse unterschiedlich lange her, aber darauf wil ich jetzt nicht weiter eingehen. Stattdessen hier ein Gedicht.


Valja

Deine Tat bekehrte die Kleingläubigen;
Wirklichkeit wurde durch dich
das Gleichberechtigtsein
der Frau
im Kosmos.
Erdentochter,
Himmelsschwester,
Sowjetbürgerin,
du schriebst deine Stimme
ins All -
in die Herzen der Menschen
dein Lächeln.

(1967)



Dieses Gedicht habe ich aus dem Buch Der Traktorist gibt Gas, herausgegeben von Joachim Joe Scholz. Einer sehr einfühlsamen Einführung, die mich durch ihre sprachliche Klarheit, wissenschaftliche Sorgfalt und ihrer respektvollen Annäherung an Lori Ludwig beeindruckte, folgt eine Sammlung der Gedichte von Lori Ludwig. Ein paar sehr schöne sind dabei, aber die meisten sperren sich meinem ästhetischen Empfinden. (Oder wie drückt man das am besten aus? Ich kann mit vielen nix anfangen - sie holpern und klappern in meinem Kopf.) Aber alleine wegen der Einleitung lohnt sich ein Blick in das Buch.

Joachim J. Scholz (Hrsg.): Der Traktorist gibt Gas - Gedichte von Lori Ludwig. Linden-Verlag. Potsdam 2003.

Sunday, July 13, 2008

Red Beard

Genau das richtige für verregnete Sonntage, an denen man viel zu früh wach wird!




Monday, July 7, 2008

Ich wünschte...

...ich würde mich für Tennis interessieren! Um ehrlich zu sein, ich interessiere mich sehr für Tennis, aber ohne, daß das praktische Auswirkungen hätte. Ich schaue nie ein Match, weder am Fernseher (vielleicht, weil ich keinen habe) noch live. Aber ich sollte das ändern. Das Finale der Männer in Wimbledon muß dieses Jahr unglaublich gewesen sein. "Ein antikes Drama", wie Tim Henmann dazu meinte. Schade, daß ich es verpaßt habe!

...ich hätte eine Katze. Auf dem Bild links sieht man Felix, den Kater unserer Nachbarn. Vorletzte Nacht kam er mal wieder durchs Fenster geklettert. Ich war viel zu müde, um aufzustehen und ihn wieder hinaus zu scheuchen. Am nächsten Morgen lag er dann, friedlich schlafend, auf dem Teppich und schnurrte. Oh, wie gerne hätte ich wieder so ein Katzentier (das dann aber garantiert nicht Felix heißen würde)!
^schnurr^

Tuesday, July 1, 2008

Möwen - die Hühner der Lüfte

Vierundzwanzig Jahre später und es hat sich fast nichts geändert. An der Ostsee bin ich noch immer gerne, Kapuzenpullover und Kordhosen mag ich auch heute noch. Nur Socken in Sandalen werde ich hoffentlich nie mehr tragen. Ich mag Möwen. Sie sind für mich die Hühner der Lüfte. Auch wenn diese Analogie für die meisten unverständlich sein dürfte. Ich glaube, daß Hühner völlig unterschätzt - Möwen hingegen weitestgehend überschätzt werden! Und so nähern sie sich sehr einander an, in meiner Welt. Ob sich daran jemals etwas ändern wird? Ein freundliches Kind war ich. Definitiv. Das kann man ja auch auf diesem Bild sehen, oder? Ich sollte mal wieder an die Küste fahren, Baum suchen, Foto machen.

"Fußball ist wie Schach; nur ohne Würfel." (Lukas Podolski)

Tuesday, June 24, 2008

Patriots Are Idiots

Oh, wie schön. Heute habe ich gelernt, wie man Fliesen verlegt. Ein klassisches Lerning by doing, weil der Lover meiner Ex-Ex-Mitbewohnerin, der tatkräftig beteiligt war, es auch vorher noch nie gemacht hatte. Es scheint gar nicht so schwierig zu sein. Wenn man mich allerdings nach Tariflohn bezahlen würde, bekäme ich höchstens 23 Cents pro Stunde. Wenn Schnecken Fliesen verlegen... aber dafür kleben sie ordentlich und fest!

Was ich in der letzten Woche noch gelernt habe: Wände verputzen, OSB-Platten verlegen, Kabelkanäle fräsen, früh aufstehen. Ereignisreiche Tage für mich also. (ich weiß, hier fehlt ein Verb*), aber die sind doch völlig überbewertet)

Die Demo am Montag war sehr schön. Die Sonne schien, die Stimmung war fantastisch - nicht zuletzt wegen der großartigen Moderation incl. der hervorragenden Musik! Vielleicht könnte das freie Radio dieser Stadt regelmäßig auf Sendung gehen und diesen ambitionierten & talentierten alten Herren für eine wöchentliche Show casten?! Just to push things forward! Aber im Moment scheint es doch sehr tot zu sein. Zu wenig Mitstreiterinnen & Response?

Was dieses Geschäft für Berufbekleidung verkaufen möchte, ist mir nicht ganz klar. Seit wann ist Volltrottelsein ein Beruf? Wieviel verdient man eigentlich als Nationalist? Und bezahlt mir das Amt eine Umschulung rsp. wielange dauert eine solche? Welche Vorkenntnisse muß ich dafür haben? Ich stelle mir die Anzeige der Arbeitsagentur sehr lustig vor: "Umschulung vom Halb- zum Vollpfosten - Dauer 2 Jahre. Vorraussetzungen: autoritäre Persönlichkeit, gesunder rechter Arm, schnarrende Stimme, Kenntnis der Nationalhymne (möglichst drei Strophen), Geschichtsbewußtsein - also 'etwas' aus der Geschichte 'gelernt' haben."

Auf mein Angebot, für andere Leute in den See zu springen, habe ich Aufträge erhalten. Zum Beispiel 50 Meter Brust & einmal in den See pinkeln. Erst später ist mir aufgefallen, daß die Aufforderung, in den See zu pinkeln, von einem Berliner kam. Brustschwimmen gerne, aber für den Rest sollten Quasi-Anrainer doch den Wannsee nutzen. Oder den Müggelsee etc pp.

*) Tuwort

Sunday, June 22, 2008

Arbeit - Geißel der Menschheit

Einen schönen Sonntag wünsche ich! Ein Tag, an dem man weder arbeiten noch arbeitslos sein muß. Und Einkaufen kann man auch nicht - ich finde das großartig! Aber in den See könnte ich springen. Dieses Wetter fordert es nahezu heraus. Da ich vorhin danach gefragt wurde und zusagte, biete ich diesen Service hier auch der breiteren Öffentlichkeit an: Ich gehe auf Anfrage für Andere mitbaden. Einfach anrufen und Wünsche äußern, wie z.B. besonders viel Brustschwimmen, oder lange Tauchen. Das Schöne daran ist, es entstehen keine Kosten.*) Das ist ein Angebot für alle, die keine Zeit haben, Baden zu gehen. Weil sie zum Beispiel noch im Bett liegen und schlafen müssen.


Kloß & Spinne finde ich auch großartig! Volker Strübing, bekannt durch die Autobahn der Hoffnung, mag ich ja sowieso. Leider ist mir seine CD abhanden gekommen.
*) Kleingedrucktes: Es kostet wirklich nix. Auch keine Abo-Gebühren. Und ist jederzeit kündbar.

Saturday, June 21, 2008

Genderbefreite Baustelle?

Meine Lieblingskneipe baut um. Das macht viel Lärm, Dreck und Spaß. Und ist ganz lustig (wenn man nicht gerade den Leuten vom Vortag den Dreck wegmachen muß! Also liebe Hippies, weniger trinken und kiffen beim Verputzen!). Sehr kichern mußte ich bei dem Kommentar, der auf dem Schild an der Klotür stand (s. Foto). Ein zumindest interessanter Diskussionsbeitrag.

Was ich zum Beispiel noch nie verstanden habe, ist die Aufhebung der Trennung zwischen Männer- und Frauen-Klos im KuZe (wie sie jedenfalls an den Türen angezeigt wird; es dann aber doch nur ein Sitzklo im "Frauenklo" gibt, aber ein Pissoir + Sitzklo im "Männerklo"). Warum? In dieser Welt, wie sie jetzt ist, ist es doch für Frauen wesentlich angenehmer, nicht mit Männern den sanitären Erlebnisbereich teilen zu müssen. Gerade in einer Kneipe. So jedenfalls meine Vorstellung & Wahrnehmung. Genderbefreiung ist super, aber sie ist noch nicht mal ein Grauschleier am Horizont.

Den nebenstehenden Aufkleber finde gut. Der Kommentar darauf brachte michauch zum Lachen. Unterschiedliche Diskurse treffen aufeinander, so sollte es sein. Hoffentlich bleiben sie nicht beim Toilettentürbekritzel stehen sondern finden auch face to face statt. Genau diesen Raum soll die Olga bieten!

Um ein wenig zu posen, hier auch noch ein Foto harter körperlicher Arbeit. Genderbefreit ist diese Baustelle natürlich nicht; wie sollte sie auch? Männer (im folgenden 'männlich sozialisierte Individuen') geben den Beat an. Nach der Revolution wird alles anders - der Neue Mensch wird kommen. Doch das ist ein anderes Thema.

So, jetzt schnell ins Bett, damit ich morgen fit zum Verlegen des Fußbodens bin :)

Friday, June 20, 2008

TNT & Dynamite!
Architekturkritik muß praktisch werden!

Am 23. Juni 1968 wurden in Potsdam die Reste der Garnisonkirche gesprengt. Damit wurde ein Bauwerk beseitigt, welches eines der bedeutensten Symbole des preussischen Militär-Feudalismus war. Errichtet wurde die Garnisonkirche auf Veranlassung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. zu dem Zweck, "eine Versammlungshalle für die geistig-moralische Züchtigung der Soldaten" zu sein. Bis zum 1.Weltkrieg diente das Haus zur Ausrichtung der großen Siegesfeiern der Preußischen Armee. Außerdem wurde die Ausstellungshalle für die in verschiedenen Kriegen erbeuteten Trophäen genutzt, um aller Welt die militärische Machtfülle, den Herrschaftsanspruch und Überlegenheit des Preußentums zu demonstrieren Sie stand symbolisch für die Verquickung von Adel, Militär und evangelischer Kirche, das Bündnis aus Dumpfheit, Reaktion und Unterdrückung, welches den zu Recht schlechten Ruf Preussen begründete.

Diese Kirche war der Ort, an dem am Tag von Potsdam die alten feudalen Eliten Preussens ihr Bündnis mit der nationalsozialistischen Bewegung durch den berühmten Händedruck zwischen Hitler und Hindenburg besiegelten. Später kündigten die alten preussischen Eliten das Bündnis auf, als sie erkannten, dass der Tag sich näherte, an dem die Rote Armee ihre ostpreussischen Güter überrennen würde. Die von ihnen gestellten Offiziere, eine Bande ausgewiesener Antisemiten und Massenmörder, die im Potsdamer Infanterieregiment 9 dienten, versuchten am 20. Juli 1944 Hitler mit einem dilettantisch durchgeführten Bombenattentat zu töten. (weiter...)

DEMO // 23.JUNI // 16.30 UHR am GLOCKENSPIEL (DORTUSTRASSE)


[natürlich heißt es Garnisonkirche. da ist wohl mal wieder ein i zuviel aufs Plakat gekommen]

Sunday, June 15, 2008

Welt, oh Welt
Teil 5


Tanzende Polizisten


Ist das noch Bohème oder schon Unterschicht?

Thursday, June 12, 2008

Immer feste druff!
oder Die Weisheit des Kollektivs

Apropos Ekel, Mitleid & Verachtung; gestern fand die Vollversammlung des Historischen Instituts, organisiert vom FSR Geschichte, statt. Diskutiert werden sollten die Konsequenzen, die das Institut aus dem Fall Erika Steinbach zu ziehen gedenkt (oder fühlt. was auch immer. gedacht scheinen sie jedenfalls nicht zu haben.). Der FSR stellte folgenden Dreizeiler zur Debatte und später dann zur Abstimmung:

"Sollte das Historische Institut als Forum für Veranstaltungen genutzt werden, bezüglich derer Gruppen der Gesellschaft einander antagonistisch gegenüberstehen und damit der Einsatz der Polizei notwendig werden könnte?"

Die Diskussion war einfach widerlich. Da wurde völlig unverfroren die Meinungsfreiheit (rsp. das, was diese Bachelors darunter verstehen) über die körperliche Unversehrtheit gestellt. Diese Hampel, die sich als "geistige Elite von morgen" denken und alles als "extremistisch" ablehnen, was auch nur einen Pfurz neben ihrer eigenen sogenannten Meinung liegt, stimmten dafür, jeglichen Protest vom Campus prügeln zu lassen, sobald er auch nur annähernd erfolgreich sein könnte. Zusammenfassen könnte man das Grauen von gestern so:
Die Studierendenschaft Bachelors wollen am Neuen Palais Ahmadinedschad den Holocaust leugnen hören (das wäre doch sehr wünschenswert, wie Institutsdirektor Görtemaker vorschlug), dem AStA, wenn er protestiert, Braunhemden anziehen, von der Polizei zusammenschlagen lassen und vielleicht eine Genesungskarte ins Klinikum schicken.

Ich hoffe, es gibt bald eine Wache Campus, Wachtmeister Schmidt wird Campusbevollmächtigter (CBV) und RTL II ist live dabei.



Wenn zweie stehn und flüstern

Zu finden ist das Lied auf der Litera-Schallplatte Volksliederabend des Deutschen Theaters , gesungen wurde es von Dieter Franke (bekannt auch als Herr Potschka). Der Text stammt aus einer Sammlung "Gedichte für das arbeitende Volk", Zürich 1886, Melodie Martin Hannemann.