Aber sie ist auch lustig. Zwei weitere Trash-Highlights zum Mitsingen und Schunkeln, zum Schmunzeln und Grölen - wenn einem nicht schlecht wird...
Einen lieben Gruß an meinen Stammleser im Kaukasus!
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hunz
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Heute vor 60 Jahren trat das Grundgesetz für die BRD, also die Verfassung, in Kraft. Den Schutz der Verfassung übernahm kurze Zeit später das Bundesamt für Verfassungsschutz, kurz BfV.
Im Jahre 2006 beschloss das Bundesinnenministerium, 250 Arbeitsplätze des Bundesamtes für Verfassungsschutz nach Berlin zu verlegen. Das hätte zur Folge gehabt, dass die MitarbeiterInnen in die Bundeshauptstadt umziehen müssen. Was vielen natürlich nicht gefiel - zumal befürchtet wurde, dass das gesamte BfV später ebenfalls umziehen muss.
In diesem Video sahen einige VSlerInnen eine geheimdienstliche Propagandaaktion, um den Protest gegen die Verlegung ins Lächerliche zu ziehen. Ein interessanter Aspekt, auf den ich ohne diesen Bericht des WDR nicht gekommen wäre.
Ich wünsche frohes Schunkeln :)
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Unbedingt anhören! (s.u.)
Ich mag Eberhard Esche unglaublich gerne leiden. Kennengelernt habe ich ihn erst im ausgehenden Teenager-Alter; aber spätestens mit der Rolle des Werner Horraths im DEFA-Film Spur der Steine lernte ich ihn wirklich lieben und schätzen. Mittlerweile habe ich mich an seine Vortragsweise so gewöhnt, daß mir richtig etwas fehlen würde, hätte es ihn nicht gegeben. Eberhard Esche starb am 15. Mai 2006 im Alter von 72 Jahren.
Heinrich Heine: Deutschland, ein Wintermärchen
Im traurigen Monat November war's,
Die Tage wurden trüber,
Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
Da reist ich nach Deutschland hinüber.
Und als ich an die Grenze kam,
Da fühlt ich ein stärkeres Klopfen
In meiner Brust, ich glaube sogar
Die Augen begunnen zu tropfen.
Und als ich die deutsche Sprache vernahm,
Da ward mir seltsam zumute;
Ich meinte nicht anders, als ob das Herz
Recht angenehm verblute.
Ein kleines Harfenmädchen sang.
Sie sang mit wahrem Gefühle
Und falscher Stimme, doch ward ich sehr
Gerühret von ihrem Spiele.
Sie sang von Liebe und Liebesgram,
Aufopfrung und Wiederfinden
Dort oben, in jener besseren Welt,
Wo alle Leiden schwinden.
Sie sang vom irdischen Jammertal,
Von Freuden, die bald zerronnen,
Vom jenseits, wo die Seele schwelgt
Verklärt in ew'gen Wonnen.
Sie sang das alte Entsagungslied,
Das Eiapopeia vom Himmel,
Womit man einlullt, wenn es greint,
Das Volk, den großen Lümmel.
Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
Ich kenn auch die Herren Verfasser;
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser.
Ein neues Lied, ein besseres Lied,
O Freunde, will ich euch dichten!
Wir wollen hier auf Erden schon
Das Himmelreich errichten.
Wir wollen auf Erden glücklich sein,
Und wollen nicht mehr darben;
Verschlemmen soll nicht der faule Bauch,
Was fleißige Hände erwarben.
Es wächst hienieden Brot genug
Für alle Menschenkinder,
Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,
Und Zuckererbsen nicht minder.
Ja, Zuckererbsen für jedermann,
Sobald die Schoten platzen!
Den Himmel überlassen wir
Den Engeln und den Spatzen.
Und wachsen uns Flügel nach dem Tod,
So wollen wir euch besuchen
Dort oben, und wir, wir essen mit euch
Die seligsten Torten und Kuchen.
Ein neues Lied, ein besseres Lied!
Es klingt wie Flöten und Geigen!
Das Miserere ist vorbei,
Die Sterbeglocken schweigen.
Die Jungfer Europa ist verlobt
Mit dem schönen Geniusse
Der Freiheit, sie liegen einander im Arm,
Sie schwelgen im ersten Kusse.
Und fehlt der Pfaffensegen dabei,
Die Ehe wird gültig nicht minder -
Es lebe Bräutigam und Braut,
Und ihre zukünftigen Kinder!
Ein Hochzeitkarmen ist mein Lied,
Das bessere, das neue!
In meiner Seele gehen auf
Die Sterne der höchsten Weihe -
Begeisterte Sterne, sie lodern wild,
Zerfließen in Flammenbächen -
Ich fühle mich wunderbar erstarkt,
Ich könnte Eichen zerbrechen!
Seit ich auf deutsche Erde trat,
Durchströmen mich Zaubersäfte -
Der Riese hat wieder die Mutter berührt,
Und es wuchsen ihm neu die Kräfte.
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In dem Haus links habe ich mal gewohnt. Ich war Mieter bei Frau Lhotský. Naja, vielleicht ergänze ich den Post ja noch irgendwann mal und schildere unterhaltsame Erlebnisse aus dem Mieterdasein. Es war eine wunderhübsche Einraumwohnung im zweiten Stock mit Birken vor dem Fenster. Einem gekachelten Küchenofen, in dem ich im Winter gemütliche Feuer machen konnte, einem Stromzähler, den man abstellen konnte, eine Dusche, die fast die ganze Zeit kaputt war - meine erste wirklich eigene Wohnung. In dieser Zeit bin ich auch mal nach Edinburgh geflogen - hätte ich einen Scanner,
würde ich ein Beweisfoto liefern.
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Ja, es war ein sehr schöner Tag heute. Glücklicherweise bin ich gerade im Besitz einer Digitalkamera. So kann ich draußen Fotos machen. Einigiges von dem, was ich schon seit langem festhalten wollte, ist leider (und leider auch nicht überraschender-
weise) nicht mehr da. Gentrifizierung und so... :) Anderes schon.
Ich war heute auf einer Party aufgrund einer, äh, eher indirekten Einladung. Die war dann auch sehr nett. Was mich aber wirklich zum Aufbruch dorthin reizte, war das Wetter. Es schneite! Und so konnte ich durch den noch unberührten Schnee durch Alexandrowka fahren, Voller Vertrauen in mich und mein Fahrrad. Ein feines Rad, ein schönes & elegantes, daß mich auch sicher durch den Schnee bringt.
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hunz
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Eine von vielen Leuten gerne kolportierte Legende ist, daß Anna und ich uns ständig mit Torten vollgestopft haben, vornehmlich mit Schokoladentorte. Aber das viele Herumlaufen in der Stadt war natürlich sehr anstrengend. Schließlich stand mein Fahrrad nicht mehr dort, wo ich es angeschlossen hatte. Das fand ich sehr schade. Durch welch mysteriöse Umstände mag es weggekommen sein?
und stand in einem anderen Stadtbezirk, sogar auf der anderen Seite der Donau. Aber es sah glücklich aus. Nur an diese komische Rahmentasche kann ich mich nicht erinnern. Sei's drum. Es war schön, es wieder zu sehen.
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Urlaub! Ich fahre mit Anna weg; nach Budapest! Die Flüge sind gebucht, das Hostel auch. Am 6. November geht's für fünf Tage an die Donau! Ich habe auch schon die Schlüssel für die Király utca herausgesucht. Vielleicht steht dort ja noch mein Fahrrad Спутник, das ich mir mit viel Mühe auf einem Flohmarkt am Rande der Stadt gekauft habe. D.h. das Kaufen war recht einfach. Nur hatte das Fahrrad zwei platte Reifen und es war zum einen keine Luftpumpe aufzutreiben und zum anderen auch nicht klar, ob die Schläuche überhaupt dicht sind. Und natürlich wollte mich kein Busfahrer mit einem Fahrrad mitnehmen. Also bin ich getrampt, was auch irgendwie geklappt hat. Und dann bin ich ein halbes Jahr mit diesem Rad durch die Stadt geflitzt. Gaaaanz böser Autoverkehr dort. Aber ich habe ihn unbeschadet überstanden. Das wäre mir heute beinahe nicht geglückt. Die Johanniter waren wohl mal wieder auf einem ihrer Kreuzzüge, machten mich sehr richtig als Ungläubigen aus, und wollten mich von der Straße fegen. Die Begründung des Christenmenschen hinterm Steuer war mal wieder, daß ich mit dem Fahrrad nix auf der Straße zu suchen hätte. Danke für den Hinweis.
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Eine schöne Fahrt mit der Straßenbahn im Jahre 1990 durch Potsdam. Es ist ein sonniger Samstagmorgen im Juli. Das Potsdam-Center aka Hauptbahnhof steht noch nicht, vom Meyerohr ist noch lange nichts zu sehen, das Nauener Tor erstrahlt noch in einem erhabenen Grau, der Rohbau des Theaters steht schon (oder noch)...
Erstaunlich, wie grün die Stadt teilweise war.
Einen riesengroßen Dank für die Aufnahmen an Ralph Ulbrich!!!
Ja, es passieren viele schöne Sachen in der Welt. Man kann es nun riskieren, sein Rad außerhalb der Fahrradschiebestrecke zu schieben. Wenn es leicht genug ist?
Aber trotzdem ist das Leben dort draußen nicht ungefährlich. Ich habe das jetzt fotographisch festgehalten. Aber leider klappt die Übertragung vom Telefon zum PC gerade nicht. Sonst wären inn den letzten Tagen schöne Bilder und Berichte zu sehen gewesen. Zum Beispiel Fedja, Alicia & Steffen in schwindelerregender Höhe beim Aufstieg auf einen Hochstand von bestimmt 5 m Höhe. Weiterhin wären zu sehen gewesen: Spatzen beim Bad in eine Pfütze, Topfwurst mit Sauerkraut und Salzkartoffen in der FH-Mensa, meine Ex-Katze Heimat hinter Fensterglas...
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