Das David-Ding
Autor: Wolfgang Zander
Regie: Wolfgang Rindfleich
Produktion: SFB-ORB/DLR 2002
Das David-Ding (Ausschnitt Anfang)
Das David-Ding (Ausschnitt Mitte)

Demo-Plakat >Preußen bleibt Scheiße!< (2001)

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hunz
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Ick steh' auf Kloß & Spinne!
Das Leben ist ein Ponyhof
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hunz
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schon etwas älter, aber ich bin ja nicht für die neuesten Trends zuständig.
Dieses Mal auch kein Trash-Video!
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Habe eine ganze Reihe Entwürfe für neue Posts, sollte ich auch mal wieder etwas veröffentlichen.
Mache gerade Tresen in meiner Lieblingskneipe der Innenstadt. Eine strange Diskussion am Tresen, der ich aufgrund meiner ehrenamtlichen Tätigkeit nicht ganz folgen kann. Es geht um Freiräume, einen Artikel in der Potsdamned zur Datscha-Besetzung und den neuen Artikel zu Potsdams führendem Hausprojekt (noch nicht online). Sehr strange, wirklich, aber interessant; und wie das so heißt, spannend.
Frage mich aber schon den ganzen Abend, ob mein Tresendienst nicht Prokrastination* ist.
Höre jetzt Keingeldprinzessin und mache die Kneipe zu.
*Prokrastination: ein Modewort seit zwei Jahren, das Arbeitsverweigerung, -verschleppung beschreibt; u.U. auch den Prozeß, sich Ausbeutungsmechanismen zu widerstzen.
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Heute vor 60 Jahren trat das Grundgesetz für die BRD, also die Verfassung, in Kraft. Den Schutz der Verfassung übernahm kurze Zeit später das Bundesamt für Verfassungsschutz, kurz BfV.
Im Jahre 2006 beschloss das Bundesinnenministerium, 250 Arbeitsplätze des Bundesamtes für Verfassungsschutz nach Berlin zu verlegen. Das hätte zur Folge gehabt, dass die MitarbeiterInnen in die Bundeshauptstadt umziehen müssen. Was vielen natürlich nicht gefiel - zumal befürchtet wurde, dass das gesamte BfV später ebenfalls umziehen muss.
In diesem Video sahen einige VSlerInnen eine geheimdienstliche Propagandaaktion, um den Protest gegen die Verlegung ins Lächerliche zu ziehen. Ein interessanter Aspekt, auf den ich ohne diesen Bericht des WDR nicht gekommen wäre.
Ich wünsche frohes Schunkeln :)
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Unbedingt anhören! (s.u.)
Ich mag Eberhard Esche unglaublich gerne leiden. Kennengelernt habe ich ihn erst im ausgehenden Teenager-Alter; aber spätestens mit der Rolle des Werner Horraths im DEFA-Film Spur der Steine lernte ich ihn wirklich lieben und schätzen. Mittlerweile habe ich mich an seine Vortragsweise so gewöhnt, daß mir richtig etwas fehlen würde, hätte es ihn nicht gegeben. Eberhard Esche starb am 15. Mai 2006 im Alter von 72 Jahren.
Heinrich Heine: Deutschland, ein Wintermärchen
Im traurigen Monat November war's,
Die Tage wurden trüber,
Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
Da reist ich nach Deutschland hinüber.
Und als ich an die Grenze kam,
Da fühlt ich ein stärkeres Klopfen
In meiner Brust, ich glaube sogar
Die Augen begunnen zu tropfen.
Und als ich die deutsche Sprache vernahm,
Da ward mir seltsam zumute;
Ich meinte nicht anders, als ob das Herz
Recht angenehm verblute.
Ein kleines Harfenmädchen sang.
Sie sang mit wahrem Gefühle
Und falscher Stimme, doch ward ich sehr
Gerühret von ihrem Spiele.
Sie sang von Liebe und Liebesgram,
Aufopfrung und Wiederfinden
Dort oben, in jener besseren Welt,
Wo alle Leiden schwinden.
Sie sang vom irdischen Jammertal,
Von Freuden, die bald zerronnen,
Vom jenseits, wo die Seele schwelgt
Verklärt in ew'gen Wonnen.
Sie sang das alte Entsagungslied,
Das Eiapopeia vom Himmel,
Womit man einlullt, wenn es greint,
Das Volk, den großen Lümmel.
Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
Ich kenn auch die Herren Verfasser;
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser.
Ein neues Lied, ein besseres Lied,
O Freunde, will ich euch dichten!
Wir wollen hier auf Erden schon
Das Himmelreich errichten.
Wir wollen auf Erden glücklich sein,
Und wollen nicht mehr darben;
Verschlemmen soll nicht der faule Bauch,
Was fleißige Hände erwarben.
Es wächst hienieden Brot genug
Für alle Menschenkinder,
Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,
Und Zuckererbsen nicht minder.
Ja, Zuckererbsen für jedermann,
Sobald die Schoten platzen!
Den Himmel überlassen wir
Den Engeln und den Spatzen.
Und wachsen uns Flügel nach dem Tod,
So wollen wir euch besuchen
Dort oben, und wir, wir essen mit euch
Die seligsten Torten und Kuchen.
Ein neues Lied, ein besseres Lied!
Es klingt wie Flöten und Geigen!
Das Miserere ist vorbei,
Die Sterbeglocken schweigen.
Die Jungfer Europa ist verlobt
Mit dem schönen Geniusse
Der Freiheit, sie liegen einander im Arm,
Sie schwelgen im ersten Kusse.
Und fehlt der Pfaffensegen dabei,
Die Ehe wird gültig nicht minder -
Es lebe Bräutigam und Braut,
Und ihre zukünftigen Kinder!
Ein Hochzeitkarmen ist mein Lied,
Das bessere, das neue!
In meiner Seele gehen auf
Die Sterne der höchsten Weihe -
Begeisterte Sterne, sie lodern wild,
Zerfließen in Flammenbächen -
Ich fühle mich wunderbar erstarkt,
Ich könnte Eichen zerbrechen!
Seit ich auf deutsche Erde trat,
Durchströmen mich Zaubersäfte -
Der Riese hat wieder die Mutter berührt,
Und es wuchsen ihm neu die Kräfte.
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hunz
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In dem Haus links habe ich mal gewohnt. Ich war Mieter bei Frau Lhotský. Naja, vielleicht ergänze ich den Post ja noch irgendwann mal und schildere unterhaltsame Erlebnisse aus dem Mieterdasein. Es war eine wunderhübsche Einraumwohnung im zweiten Stock mit Birken vor dem Fenster. Einem gekachelten Küchenofen, in dem ich im Winter gemütliche Feuer machen konnte, einem Stromzähler, den man abstellen konnte, eine Dusche, die fast die ganze Zeit kaputt war - meine erste wirklich eigene Wohnung. In dieser Zeit bin ich auch mal nach Edinburgh geflogen - hätte ich einen Scanner,
würde ich ein Beweisfoto liefern.
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hunz
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