Monday, December 24, 2007

Immer die andern


Kleingeldprinzessin: Immer die andern (live)

Besten Dank an dieser Stelle nochmal an Jette, die mir die wundervolle CD geschenkt, aber leider zu wenig Internet hat!

Sunday, December 23, 2007

Farfalle

Jippie! Ich habe mein Datenkabel gefunden! Welche Freude - ich laufe schon den ganzen Tag grinsend und fröhlich vor mich hin pfeifend herum. Außerdem habe ich gerade zu Abend gegessen, was die Laune zusätzlich hebt! Habe eines meiner Lieblingsgerichte gekocht; Brokkoli in Sahnesoße mit Knoblauch und guter Butter! Selbstredend gab es meine favorisierte Nudelsorte dazu. Farfalle. Ein Traum, was sage ich, ein Gedicht!
Selbst Essen 1 reicht da nicht annähernd heran. Pasta funghi, voilà:

Saturday, December 8, 2007

Ankündigung!

Natürlich versteht sich diese Ankündigung auch als ein Einladung!!!
[explizit und ausdrücklich!]

Am kommenden Freitag, dem 14. Dezember 2004, werden Bettina und ich unsere WG-Einweihungs-Party geben!

Herzlichst eingeladen sind natürlich alle Leser_innen (formally known as LeserInnen) diesses Weblogs! Und natürlich noch einige mehr. Freunde mitbringen! Bring a bottle, bella vita... Gute Laune ist genug vorhanden; Hausschuhe mitbringen fakultativ :)

Aloha und bis denne.

(am Tag darauf, also am Samstag, feiern Laines und Mario ihre viel zu verspätete Einweihungsparty. wenn mich nicht alles täuscht . double impact! juchhu!)

Tuesday, December 4, 2007

Feind meiner Feinde

Bin etwas pöbelig drauf. Vielleicht waren es in dieser Woche schon zuviele Plena? Das Wetter? Die angespannte ökonomische Lage? Egal.

Am Samstag bekam ich endlich mal das frische und fröhlich-friedliche Kindchen Nimrod (wobei ich ja für Nimród wäre) zu Gesicht. Einige Ignoranten nennen es auch Jurij; naja, was soll man davon halten? Jule & Nimrod kamen mich jedenfalls besuchen und wir schlenderten später durch die Stadt und am Weihnachtsmarkt vorbei. Eine nie gekannte Misantrophie befiel mich. Diese Leute! Dieser Ausdruck in den Gesichtern! Diese Kleidung! `Die sollten lieber mal ein Buch lesen`, faßte Jule dies alles treffend zusammen.

Der Feind meines Freundes ist auch mein Feind?

Ich kann nicht ernsthaft behaupten, daß Henryk Mittelinitial Broder mein Freund wäre. Aber ich habe ihn einmal mit Helmut Karasek auf einer Diskussionsveranstaltung zu 9/11 live erlebt; und die Dinge, die er da sagte, entsprachen meist auch meiner Vorstellung von der Welt. Auch wenn ich hoffentlich nicht so konservativ bin?! Am besten war er, als er, ob der nicht enden wollenden antisemitischen Verschwörungstheorien des Publikums, wüst zu schimpfen anfing. Dabei hatte er sehr geduldig alles wieder und wieder erklärt und das Publikum auf seinen Antiamerikanismus, seine Irrtümer und Projektionen aufmerksam gemacht. Völlig ohne Erfolg, so daß er mir fast Leid tat.

Vieles, was er sagt, hört die deutsche Volksgemeinschaft nicht gerne. Und so geifert und schreit es recht belustigend durch dieses Land. Broder macht sich wiederum einen Spaß daraus und veröffentlicht diese Ausbrüche.

"Einmal, ein einzig mal,
muss ich Ihnen doch schreiben, was ich von Ihnen halte: Sie sind der letzte Dreck, ein Stück genetischer Sondermüll mit einem PC und Internetanschluß, ein Importdeutscher, den in Polen keiner haben wollte, ein dummdreister Volksschwätzer, der auf Erzieher macht, ein peinlicher Fettsack, ein irrer Zyniker ohne Format, ein Möchtegernkritiker, dem die eigene Geldbörse über alles geht, eine Witzfigur, ein geistiger Schmalhannes, der erst auf seine Kosten kommt, wenn er andere diffamiert, denunziert, verleumdet und beleidigt, ein Wichtigtuer, ein Mensch ohne Manieren, einer, der sich nicht genug auf seine jüdische Identität berufen kann - und damit das Judentum als solches noch in Verruf bringt, eine phrasenschleudernde Nervensäge, ein Lautsprecher, ein Publizist ohne Berufsethos, ein korrupter Egomane, ein kleingeistiger US-Liebhaber, ein Bush-Adept, ein beziehungsunfähiger Soziopath, ein Clown, ein rachsüchtiger Prozesshansel, ein Meinungsverhinderer und Antid!
emokrat, ein Stalker, ein geschmackloser Homosexueller, ein blinder Israelapologet, ein verbitterter Korinthenkacker, ein Unsympath, ein niederträchtiger, boshafter, verachtungswürdiger Deutschenhasser, ein Wahrheitsvernebler, ein unversöhnlicher Demagoge, ein scheinheiliger Moralist und ein notgeiler Perversling.
Fahren Sie zur Hölle.
Martin Steiner"

oder auch:

" Herr Broder, tun sie mir den Gefallen und verschwinden sie nach Polen oder nach Israel zu den Besatzern, sie widerwärtiger Hassprediger. Ich kann ihre Visage nicht mehr ertragen, weder im Fernsehen, noch bei Spiegel-Online, BLÖD oder sonstwo. Es kotzt mich an, dass man Widerlingen wie ihnen immer wieder ein Forum gibt. Typen wie sie wären ohne 9/11 gar nich möglich.
Grüß Gott!"

Aus der selben Feder:

"Den Geldhahn zudrehen und auf Hartz4 setzen, den Hassprediger und Schmierfink Broder, Kotzbrocken der Republik. Geh nach Hause, wo immer das ist."

Shalom und Gute Nacht!


Wednesday, November 28, 2007

bildlos

Zu meinem großen Leidwesen hat sich das Datenkabel noch immer nicht hervorgetraut. Ich war felsenfest davon überzeugt, daß sich diese Kabel wie Katzen verhalten. In ungewohnter Umgebung, zum Beispiel in einer neuen Wohnung, verstecken sie sich erstmal, warten ab und beobachten alles ganz genau. Setzen sich unter das Bett oder unter den Ofen und bleiben ein paar Tage dort. Aber nun sind schon einige Wochen verstrichen, ohne daß sich das Kabel hat blicken lassen. So langsam mache ich mir Sorgen! Es müßte doch Hunger haben!
Vielleicht bin ich aber auch einem phonetischen Fehlschluß aufgesessen?

Friday, November 9, 2007

Selbstkritik
Teil II

Na schön, habe gerade versehentlich einen alten Beitrag gelöscht. Aber nicht ohne Grund schreibe ich, daß es ein alter Post war, denn er war ohnehin alt, grau und nahezu vergessen, und mit Sicherheit nichts, was für die Gegenwart oder die Zukunft wichtig ist.
So, weiter in der Selbstkritik: Ich kann mein Telefon-Computer-Verbindungskabel nicht finden. (Das scheint eine negative Eigenschaft von Umzügen zu sein, daß man hinterher Dinge nicht findet, die man doch dringend benötigt.) Somit kann ich weder spektakuläre Bilder meiner neuen Wohnung zum Besten geben noch kann ich meine letzten Mensa-Besuche bildhaft dokumentieren. Also nix mit Bildern von Senfeiern oder Nudeln mit roter Soße. Aber Fotos machen kann ich natürlich weiterhin und irgendwann findet sich das Kabel wieder an...

Ein Huhn hätte ich gerne!
Selbst in der kleinsten Form einer Wohngemeinschaft (WG) wird manchmal Brot trocken. Und da ich ein nahezu körperliches Unbehagen verspüren, Sachen, die ja eigentlich noch zu gebrauchen sind wegzuschmeißen [an dieser Stelle nochmals besten Dank an die UmzugshelferInnen!!!] , würde ich dieses Brot gerne verfüttern. An Hühner zum Beispiel. Einen Hinterhof haben wir, auf dem ganze Herden von Hühnern Platz finden würden. Aber es gibt hier auch Füchse, Marder, Katzen und wenigstens jede zweite Mietpartei hält sich einen Hund - also nicht die beste Umgebung für das geliebte Federvieh. Außerdem gäbe es bei Punkers dann bestimmt jede Woch dreimal Hühner-Ravioli. Das wäre auf die Dauer ungesund.
Wenigstens habe ich ein kleines Blechhuhn zum Aufziehen. Bloß wohin mit dem trockenen Brot? Brotsuppe kochen? Zu Vollkorn-Semmelbröseln mahlen? Kompostieren?

Friday, October 26, 2007

das.neue.leben

Habe gerade Day of the Dead - Zombie 2 gesehen. Hat mir sehr gefallen.
Vielleicht denke ich morgen beim Streichen noch ein wenig über den Film nach. Ich ziehe um und habe heute Farbe im Baumarkt gekauft. Bei Netto waren wir auch, B. und ich: Mangofarbe. So könnte unsere Küche aussehen, demnächst und variiert.
Natürlich ist das nicht die einzige Veränderung in meinem Leben.
Abgeben - nicht aufgeben. Mein altes Lebensmotto! Für alles weitere habe ich mir vorhin bei Netto :) zwei Altarkerzen gekauft. Jetzt fehlt mir nur noch die richtige Gottheit. Sonst kann ich den Altar nicht bauen.
Bäh! Natürlich grundschlechte Laune. Manchmal.



Das neue Leben (Fürnberg/Süßkind)

Saturday, October 6, 2007

Selbstkritik
Teil I


Nach wiederholter und energischer Kritik bekenne ich hiermit:
Es war ein mangelhaftes ideologisches Bewußtsein und somit Verrat am Klassenstandpunkt, daß ich unsere heißgeliebte Genossin,

Vuelta de España, Conquistadora del Barrio, Verkörperung der Beneš-Dekrete,

bisher nicht erwähnte. Oder besser: in den Mittelpunkt stellte.
So, hier noch ein Bild. Und Applaus (3x)!

Friday, October 5, 2007

Daß du daran gedacht hast

Die Welt ist eigentlich gar nicht so schlecht, wie es mir manchmal erscheint. Zwar ist der Chinesische Flußdelphin, ohne sich ordentlich zu verabschieden, von uns* geschwommen. Dafür kann man jetzt auf dem Kreidefelsen (auf Rügen, gleich um die Ecke!) sitzen und vor der untergehenden Sonne den Gemeinen Delphin majestätisch durch die Luft floppen sehen. Und wenn man dann auch noch Geburtstag hat, könnte eine besonders nette Person auftauchen und ein YES-Torty hervorzaubern. Einigen Gerüchten zufolge gibt es sie wieder! Bei Netto tauchten wohl sie kurz als Aktionsware auf, aber heute war kein Krümelchen mehr zu finden. Und wo gibt es hier einen HIT-Markt?


*in diesem Fall von den Chinesinnen

Saturday, September 29, 2007

Ein Samstagmorgen, der sich anfühlt, als wäre es schon Sonntag und das Wochenende beinahe vorüber, ohne daß ich davon etwas mitbekommen habe. Das liegt bestimmt an diesem Wetter. Da draußen. Nicht schön!
Aber niemand zwingt mich, hier zu bleiben. Ich könnte ja nach Auckland fahren. Dort gibt es schließlich auch Katzen. Die sehen so aus, wie es sich für ordentliche Katzen gehört. Ueil Auckland auf der Südhalbkugel liegt, drehen sich die Allergene andersherum, sind quasi ungefährlich, zumindest für Rechtshänderinnen.
Musik, die berechtigterweise viel zu selten gehört wird und hervorragend zu meiner komischen Stimmung paßt: Reggae.




Peter Tosh, Equal Rights


P.S.: In diesem Post ist ein (1) Widerspruch enthalten.

Tuesday, September 25, 2007

Cläuschens Hund

Hätte, hätte, hätte...

Nicht, daß ich mein Thema langweilig oder blöd fände, aber es hört sich etwas dröge an. Ich hätte vielleicht in Greifswald studieren sollen. Dort werden Arbeiten mit wirklich wohlklingenden Themen geschrieben, wie zum Beispiel:
Der Kubaspinat* - ein Neophyt in Mecklenburg.
Mit einem solchen Thema kann auch die fachlich nicht bewanderte Umwelt etwas anfangen und Interesse vortäuschen, indem sie Fragen stellt.
[Gibt's den auch mit Blubb?]


*Claytonia perfoliata

Friday, September 21, 2007

Wer Müll trennt, schmeißt auch Bomben

Einen Blogbeitrag zu schreiben ist eine gute Möglichkeit, sich von den eigentlich wichtigen und notwendigen Arbeiten davon zu stehlen. Früher (TM) bin ich in die Küche gegangen und habe abgewaschen oder ich habe die Fenster geputzt, habe den Müll nochmals feinsäuberlich nach den bekannten Kriterien Papier, Verpackung, Restmüll und Glas - in den Ausprägungen grün, braun und weiß - getrennt oder die Spinnweben im Keller entfernt. Aber das ist ja heutzutage alles nicht mehr notwendig. Statt dessen sitze ich nun vor meinem PC. Ich könnte dazu aufrufen, mal wieder demonstrieren zu gehen, an meiner statt nämlich, weil ich morgen keine Zeit haben werde.
Bilder oder Fotos habe ich gerade keine, die ich an dieser Stelle veröffentlichen möchte. Auf eine Bleiwüste habe ich auch keine Lust, also wünsche ich allseits ein schönes Wochenende und kappe die Internetverbindung, um doch noch ein wenig produktiv zu sein. Und um die Zukunft braucht sich niemand zu sorgen. Sie beginnt jetzt und hier .

Thursday, September 13, 2007

Der Nachmittag meines Lebens

Die Moulinettes: Cary Grant

Saturday, September 8, 2007

Herbst

Es ist Herbst - schöner, stürmischer Herbst. So mag ich ihn, so kann es meinetwegen das ganze Jahr über bleiben. Ich gebe zu, daß mir ein wenig Bange ist, wenn ich abends im Institut sitze und es stürmt, als hätte der Wind etwas Schlechtes gegessen. Die Bäume wiegen sich im Wind, sie biegen sich ob der Böen und versuchen stark zu sein. Aber wenn ich auf dem Heimweg nicht von herabfallenden Eicheln erschlagen werde oder die Pneus meines Rades den Halt auf der regennassen Straße verlieren, komme ich wohlbehalten in den zivilisierten Gefilden meiner Kleinstadt an. Das gehört zu dieser Jahreszeit dazu. Es ist das Gefühl von Ostseeküste und Urlaub, das ich mag. Doch lange werde ich nicht mehr auf diesem Berg sein. Mein Arbeitsplatz wird verwaisen, aber eine strahlende Zukunft liegt vor mir. Oder eine stürmische Vergangenheit hinter mir - wer weiß?
Der Herbst bricht auch über Sachsen herein. Die Blätter verfärben sich braun. Soll mir die alte Tante SPD Leid tun, nur weil selbst die NPD mehr Stimmen bekommen würde, wenn morgen Wahlen wären? Das berichtet zumindest der Tagesspiegel, der in meinem Kiez PNN heißt, mit Berufung auf eine Umfrage des Senders n-tv. Immerhin bewegt sich das aber im einstelligen Zahlenbereich. Wie gut, daß wir hier den Herrn Schönbohm haben, der auch gerne mal der Jungen Freiheit ein Interview gibt und dem gerade der Rote-Adler-Orden verliehen wurde. Für seine politischen Verdienste, auch im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Der auch, wie die PNN schreibt, 'viel Fingerspitzengefühl bei der Auflösung der Nationalen Volksarmee gezeigt hat'. Danke!
Es ist Herbst, eine gar dankbare Jahreszeit.

Saturday, September 1, 2007

Räder abschrauben


k.t.